Osteopathie

Unser körperliches Wohlbefinden wird von Strukturen wie Knochen, Muskeln, Sehnen und Organen sowie deren Funktionen bestimmt. Schmerzen sind oft ein Ausdruck von Funktionsstörungen, die ihrerseits auf strukturelle Beeinträchtigungen wie eine eingeschränkte Beweglichkeit von Gelenken oder die falsche Lage von Organen zurückführbar sind. Die Osteopathie setzt manuelle Techniken ein, wie beispielsweise die „Muskel-Energie-Techniken“, um die ursprüngliche Lage und die Bewegungsmöglichkeiten der Strukturen wieder herzustellen.

Die Grundprinzipien der Osteopathie sind dabei folgende:

-          Die Funktion bestimmt die Körperstruktur und umgekehrt.

-          Der Körper besitzt die Fähigkeit zur Selbstregulation (= Autokorrektur). Der Körper kann sich selbst heilen und die Osteopathie versucht nur die Basis für eine Heilung zu legen.

-          Die Rolle der Arterie ist essentiell. Für das optimale Funktionieren des Körpers ist ein guter Transport von Nährstoffen und Abfallprodukten wichtig. Ohne eine gute Zirkulation ist eine bestmögliche Funktion nicht möglich.

-          Der Körper ist eine Funktionseinheit. Alles im Körper steht miteinander in Verbindung und kann einander beeinflussen, positiv als auch negativ. Die Osteopathie versucht das Positive zu stimulieren und das Negative zu reduzieren.

 

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